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	<title>Erziehungsratgeber &#8211; Mentor</title>
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	<description>Nachhilfe zu Hause in Mathe, Englisch, Deutsch</description>
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		<title>Mein Kind gibt sich keine Mühe beim Schreiben. Was kann ich tun?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jutta Thiel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Aug 2019 12:11:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erziehungsratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Sekundarstufe]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibenlernen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Zeiten von Sprachnachrichten, Videostreaming und automatischer Rechtschreibkorrektur fragen sich einige Kids, warum sie Rechtschreibung überhaupt lernen sollen. „Braucht doch eh keiner“, denken sie. Erst leiden die Noten darunter, dann die Eltern. Wie Sie Ihren Nachwuchs in digitalen Zeiten dennoch fürs Schreiben begeistern können, erfahren Sie in diesem Artikel. &#160; 1. Wer viel liest, schreibt…</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In Zeiten von Sprachnachrichten, Videostreaming und automatischer Rechtschreibkorrektur fragen sich einige Kids, warum sie Rechtschreibung überhaupt lernen sollen. „Braucht doch eh keiner“, denken sie. Erst leiden die Noten darunter, dann die Eltern. Wie Sie Ihren Nachwuchs in digitalen Zeiten dennoch fürs Schreiben begeistern können, erfahren Sie in diesem Artikel.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1. Wer viel liest, schreibt besser</strong></p>
<p>Kinder, die in ihrer Freizeit zu Lesestoff greifen, haben generell einen besseren Zugang zum Schreiben. Beim Lesen nehmen sie ganz unterbewusst die richtigen Buchstabenfolgen auf und stolpern zwangsläufig über Kommata und wörtliche Rede. Wer es schafft, sein Kind für das Lesen zu begeistern, legt also automatisch den Grundstein für gute Zensuren in Diktaten und Aufsätzen. Dabei muss es nicht immer ein dicker Wälzer sein! Hat Ihr Kind eine Lieblingsband? Schauen Sie, ob im Internet kürzlich ein Interview mit der Band erschienen ist und lesen Sie es gemeinsam mit Ihrem Kind. Liebt Ihr Kind Superhelden? Dann beschaffen Sie die neusten Abenteuer in Schriftform, z. B. als Comic-Heft. Bevor Sie den Geldbeutel zücken, können Sie auch schauen, ob es spannende Kurzgeschichten in der örtlichen Bücherei gibt. Was vielen unbekannt ist: Büchereien verleihen Bücher inzwischen auch<a href="http://www.onleihe.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> online</a>, zum Lesen auf dem E-Book-Reader. Vielleicht trifft das eher den Geschmack Ihres Kindes als ein gedrucktes Werk? Probieren Sie aus, welche Form des Lesens Ihr Kind am meisten fesselt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>2. Suchen Sie Vorbilder</strong></p>
<p>Kinder eifern „den Großen“ schon sehr früh nach – machen Sie sich das zu Nutze! Hört Ihr Kind besonders gern Musik von Superstar Mark Forster? Um seine Songtexte erstellen und seinen Instagram-Auftritt pflegen zu können, muss Mark schreiben können! Ihre Tochter fährt auf Fashion ab? Modeblogger geben inzwischen in der Szene den Ton an, und alle sind nur erfolgreich, weil sie vernünftig schreiben können! Machen Sie Ihrem Kind den Zusammenhang zwischen Erfolg und Schreibkompetenz klar. Das steigert die Motivation, das Erlernen der korrekten Rechtschreibung ernster zu nehmen. Außerdem: Wer will schon vor den Klassenkameraden als lächerlich dastehen, weil das eigene Instagram-Profil oder der letzte Tweet voller Tippfehler sind?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>3. Schreibenlernen in den Alltag einbauen</strong></p>
<p>Die Erfahrung zeigt: Viele Kinder, die große Probleme mit Rechtschreibung und Zeichensetzung haben, schreiben nie aus eigenem Antrieb außerhalb der Schule. Darum lautet die wichtigste Regel fürs Schreibenlernen: Integrieren Sie das Schreiben in den Alltag! Schreiben Sie den Einkaufszettel für den nächsten Wochenend-Einkauf? Dann holen Sie Ihr Kind dazu! Gemeinsam können Sie überlegen, was es zu essen geben soll und das Kind notiert die benötigten Zutaten. Oder wie wäre es, wenn Oma einmal wöchentlich einen Brief schickt, den Ihr Kind dann beantwortet? Fahren Sie bald in den Urlaub? Dann schreiben Sie zusammen mit Ihrem Kind Ansichtskarten an Freunde und Verwandte. Und warum schreibt Ihr Kind nicht einmal täglich unter Ihrer Aufsicht per Mobiltelefon eine Kurznachricht an den Opa und schildert seine Erlebnisse? Diese Art des Lernens lebt von der Nähe zur Realität, wodurch Kinder das eigentliche Üben als etwas Sinnbehaftetes erleben, das im besten Fall sogar Spaß macht. Das richtig Geschriebene sollte dabei immer gelobt, die Fehler freundlich und geduldig korrigiert werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Bildquelle: chalabala / Adobe Stock</em></p>
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		<item>
		<title>Mein Kind bleibt sitzen! Was nun?</title>
		<link>https://mentornachhilfe.de/mein-kind-bleibt-sitzen-was-nun/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jutta Thiel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jun 2019 11:40:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehungsratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Sitzenbleiben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn das eigene Kind in der Schule sitzenbleibt, kochen viele Eltern vor Wut. Sie fragen sich, was bloß falsch gelaufen ist. Die Antwort lautet: Nichts! Das Sitzenblieben ist selten auf eine eindeutige Ursache zurückzuführen. Die „Ehrenrunde“ ist vielmehr eine ungünstige Verkettung verschiedener kleiner Faktoren, die sich aufaddieren – und genau hier können Eltern ansetzen, damit…</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn das eigene Kind in der Schule sitzenbleibt, kochen viele Eltern vor Wut. Sie fragen sich, was bloß falsch gelaufen ist. Die Antwort lautet: Nichts! Das Sitzenblieben ist selten auf eine eindeutige Ursache zurückzuführen. Die „Ehrenrunde“ ist vielmehr eine ungünstige Verkettung verschiedener kleiner Faktoren, die sich aufaddieren – und genau hier können Eltern ansetzen, damit das nächste Schuljahr erfreulicher endet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Nehmen Sie eine andere Perspektive ein!</strong><br />
Wer sich und seinem Kind permanent einredet, dass Sitzenbleiben etwas Schreckliches ist, der sorgt nur für Angst vor dem nächsten Schuljahr. Darum lautet der allerwichtigste Tipp für Eltern: Sehen Sie das Sitzenbleiben nicht als Schande und Peinlichkeit, sondern als Chance für einen schulischen Neuanfang. Dieser geänderte Blickwinkel kann viel bewirken: Er setzt dem Gefühl von Verzweiflung ein Ende und gibt Ihnen und Ihrem Kind Kraft fürs neue Schuljahr. Das klingt banal, ist aber die Grundvoraussetzung für schulischen Erfolg.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wieso sollten Sie Sitzenbleiben als Chance sehen?<br />
</strong>Das Sitzenbleiben hat einen entscheidenden positiven Effekt: Das eingefahrene schulische Umfeld ändert sich. Ihr Kind kann Freundschaften mit neuen Mitschülern schließen. Das Wissen wird durch andere Lehrer vermittelt, mit denen Ihr Kind vielleicht besser klarkommt. Und im Unterricht warten bekannte Themen, sodass sich Ihr Kind nicht mehr permanent überfordert fühlt – eine ganz neue Erfahrung! Das Kind merkt an vielen Stellen, dass es schon mehr weiß als seine Mitschüler. So sind Erfolgserlebnisse vorprogrammiert und Schule kann von Woche zu Woche wieder mehr Spaß machen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Reden Sie Ihrem Kind gut zu!</strong><br />
Vielen Kindern ist es peinlich, ein Sitzenbleiber zu sein. Dazu kommt die Angst vor dem unbekannten Neuen. Reden Sie Ihrem Kind gut zu, sodass sich das angeknackste Selbstvertrauen erholen kann und es nicht allzu aufgeregt in das neue Schuljahr startet! Meckert Ihr Kind schon in den Sommerferien darüber, dass die neuen Klassenkameraden und Lehrer eh doof sind? Dann überzeugen Sie Ihr Kind vom Gegenteil und zeigen Sie die oben erwähnten Chancen auf. Hat Ihr Kind Freunde, die jetzt in die zu wiederholende Klassenstufe kommen? Vielleicht ist es dann möglich, dass Ihr Kind in die Klasse dieser Freunde wechselt – sprechen Sie mit der Schule und klopfen Sie die Möglichkeiten ab.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Stellen Sie Ihrem Kind einen Coach an die Seite!</strong><br />
Wenn der Knatsch ums Sitzenbleiben Eltern an die Substanz geht, ist ein Nachhilfelehrer eine riesige Stütze. Als neutraler Dritter kann er unvorbelastet mit dem Kind über das Sitzenbleiben sprechen, gemeinsam mit dem Kind Lernstrategien fürs neue Schuljahr erarbeiten und ggf. schon in den Sommerferien Wissenslücken aufarbeiten. Bei einer <a href="https://mentornachhilfe.de/nachhilfe-zu-hause/" target="_blank" rel="noopener">individuellen Einzelnachhilfe</a> in den Fünfer- und Sechser-Fächern ist es möglich, ganz gezielt nach den Ursachen für die schlechten Noten zu forschen. Nehmen wir das Fach Englisch als Beispiel: Liegt es daran, dass Ihr Kind sich keine Vokabeln merken kann? Dann gibt der Nachhilfe-Lehrer <a href="https://mentornachhilfe.de/5-effektive-tipps-zum-lernen-von-vokabeln-7/" target="_blank" rel="noopener">effektive Tipps zum Lernen von Vokabeln</a> und fängt direkt an, mit dem Kind zu üben. Oder kommt Ihr Kind mit der Grammatik nicht zurecht, vielleicht sogar aus weiter zurückliegenden Schuljahren? Dann bringt der Nachhilfelehrer hier Licht ins Dunkel. So wird Stück für Stück der Grundstein für ein erfolgreiches neues Schuljahr gelegt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Übrigens: Ob Literaturnobelpreisträger Thomas Mann, Entertainer Thomas Gottschalk oder Politiker Edmund Stoiber – <a href="https://www.zeit.de/2016/04/beruf-erfolg-schule-sitzenbleiben-geschichten" target="_blank" rel="noopener">viele prominente Menschen haben eine Ehrenrunde gedreht</a> und trotzdem beeindruckende Karrieren hingelegt. Warum sollte das nicht auch Ihrem Kind gelingen?</p>
<p><em>Bildquelle: Anja Greiner Adam / Adobe Stock</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Immer Stress mit den Hausaufgaben</title>
		<link>https://mentornachhilfe.de/immer-stress-mit-den-hausaufgaben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jutta Thiel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 May 2019 11:26:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beliebte Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehungsratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Methodenratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Hausaufgaben]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn es um die Erledigung der Hausaufgaben geht, fliegen zwischen Eltern und Kindern oft die Fetzen. Der Streit verläuft in vielen Familien nach dem gleichen Muster. Nehmen wir zur Anschauung den 12-jährigen Finn: Erst dauert es eine Ewigkeit, bis er überhaupt am Schreibtisch sitzt. Dann kann er sich nicht konzentrieren, flucht und schmiert lustlos seine…</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es um die Erledigung der Hausaufgaben geht, fliegen zwischen Eltern und Kindern oft die Fetzen. Der Streit verläuft in vielen Familien nach dem gleichen Muster. Nehmen wir zur Anschauung den 12-jährigen Finn: Erst dauert es eine Ewigkeit, bis er überhaupt am Schreibtisch sitzt. Dann kann er sich nicht konzentrieren, flucht und schmiert lustlos seine Lösungen in die Hefte. Die Texte sind kaum lesbar, die Matheaufgaben strotzen vor Flüchtigkeitsfehlern.</p>
<p>Seine Eltern bringt das zur Weißglut. Sie sind vom täglichen Hausaufgaben-Drama genervt. Irgendwann reißt der Geduldsfaden und es wird laut. „Konzentrier dich besser – das kann doch nicht so schwer sein!“, „Reiß dich mal fünf Minuten zusammen!“, „Nimm dir ein Beispiel an deinem Bruder – der ist schon fertig mit seinen Hausaufgaben. Du sitzt hier zwei Stunden und kriegst trotzdem nichts anständig erledigt“ – jeden Tag die gleichen Standardsätze, die an Finn jedoch abprallen. Was nun?</p>
<p>Manchmal helfen schon kleine Veränderungen, um den Teufelskreis aus Hausaufgaben-Unlust und Streit zu durchbrechen. Dabei kann zum Beispiel ein „Hausaufgaben-Vertrag“ zwischen Eltern und Kindern nützlich sein.</p>
<p><strong>Der „Hausaufgaben-Vertrag“: Ein Geben und Nehmen</strong><br />
Setzen Sie sich in aller Ruhe mit Ihrem Kind zusammen, schnappen Sie sich einen Bogen Tonpapier und setzen Sie gemeinsam einen „Hausaufgaben-Vertrag“ auf, den beide Seiten – Eltern und Kinder – feierlich unterschreiben. Der Vertrag berücksichtigt Ihre Wünsche, aber auch die Wünsche Ihres Kindes. Er regelt den täglichen Aufwand für die Hausaufgaben, die Rahmenbedingungen sowie die Belohnungen und wird anschließend an einer Wand aufgehängt. Folgende Punkte sollte der „Hausaufgaben-Vertrag“ enthalten:</p>
<p><strong>1. Wann werden die Hausaufgaben gemacht?</strong><br />
Legen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind die beste Uhrzeit fest – am besten nicht direkt nach der letzten Schulstunde und nicht direkt nach einem reichhaltigen Essen (dann schaltet die innere Uhr nämlich auf „müde“).</p>
<p><strong>2. Wie lange sollen die Hausaufgaben dauern?</strong><br />
Nicht zwangsweise so lange, bis sie vollumfänglich erledigt sind! Gerade, wenn der Berg an Hausaufgaben aus Kindersicht unüberschaubar groß ist, fällt es dem Nachwuchs schwer, überhaupt zu starten. Darum lautet die Devise: so lange, wie sich ein Kind im jeweiligen Alter konzentrieren kann. <a href="https://www.schulministerium.nrw.de/docs/bp/Eltern/Rechtliches/Fragen-und-Antworten-zum-Unterricht/Hausaufgaben/FAQ1/index.html?fbclid=IwAR2-ZYW9WAno77Pkt3W40PQFoFnysIHI9ERaIZef_oJW88JTzFkOuIKJJ4w" target="_blank" rel="noopener">Das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen</a> gibt für die Hausaufgabenbearbeitung Richtwerte an, die je nach Alter zwischen 30 und 75 Minuten liegen. Für den 12-jährigen Finn wären demnach 60 Minuten Hausaufgaben pro Tag angemessen. Fixieren Sie den Umfang im „Vertrag“. So kann sich Ihr Kind darauf verlassen, dass es nicht den kompletten Nachmittag am Schreibtisch gefesselt ist. Zeigen Sie Ihrem Kind die Vorteile dieser Regelung auf (z. B. dass es immer ab 16 Uhr bis zum Schlafengehen Freizeit hat, wenn es dafür von 15 bis 16 Uhr zuverlässig seine Hausaufgaben erledigt).</p>
<p>Einige Eltern missbilligen diese Regelung. Sie möchten, dass ihr Kind die Hausaufgaben in jedem Fall sofort und lückenlos abarbeitet. Hier möchten wir ein Umdenken anregen. Wenn die vollständige Erledigung nicht im oben genannten Zeitrahmen möglich ist, dann hilft es, nach der Ursache forschen: Beißt sich Ihr Kind immer an einem bestimmten Fach fest, sodass viel Zeit verstreicht? Eventuell gibt es hier gravierende Wissenslücken, die Ihr Kind mit einem Nachhilfelehrer aufarbeiten kann – am besten in Form von <a href="https://mentornachhilfe.de/nachhilfe-zu-hause/">individueller Einzelnachhilfe</a>. Oder übersteigt die Menge an Hausaufgaben tatsächlich das Machbare? Dann sprechen Sie gezielt den Klassenlehrer oder Eltern von Mitschülern an und schildern Sie das Problem. Vielleicht geht es ja den anderen Kindern ganz ähnlich? Weitere Alternative: Hausaufgaben, die ein paar Tage Zeit haben, können über mehrere Tage „gestreckt“ werden, sodass nicht alles auf den letzten Drücker erledigt werden muss.</p>
<p><strong>3. Das Kind darf sich Hilfe holen!</strong><br />
Der „Hausaufgaben-Vertrag“ sichert dem Kind außerdem zu, dass es Mama und/oder Papa jederzeit fragen darf, wenn es bei den Hausaufgaben nicht mehr weiter kommt. So fühlt sich das Kind bei schwierigen Aufgaben weniger allein gelassen. Sind die Eltern nicht zu Hause, darf das Kind anrufen und konkrete Fragen stellen. Geben Sie Ihrem Kind einen kleinen Tipp, wie es auf die richtige Lösung kommt. Ist die Aufgabe zu komplex, um sie telefonisch zu besprechen, dann ermuntern Sie Ihr Kind, erstmal mit einer anderen Aufgabe fortzufahren und schauen Sie sich diese Aufgabe zu einem anderen Zeitpunkt gemeinsam an. Großer Vorteil dabei: Anhand der Fragen merken Sie genau, an welcher Stelle Ihr Kind Wissenslücken aufweist. Alternativ kann auch hier ein Nachhilfelehrer eine große Stütze sein, der mit dem Kind ein oder zwei Mal pro Woche genau die Aufgabenstellungen durchgeht, bei denen es „hakt“.</p>
<p><strong>4. Eltern dürfen die Ergebnisse anschauen</strong><br />
Wenn das Kind genau weiß, dass das Bearbeitete am Abend von den Eltern kontrolliert wird, ist die Wahrscheinlichkeit der rechtzeitigen Fertigstellung viel höher. Dieses gemeinsame Anschauen der erledigten Hausaufgaben sollte ebenfalls im „Hausaufgaben-Vertrag“ geregelt sein. Einige Kinder reagieren angesichts der „Zwangskontrolle“ trotzig. Eltern hören dann Sprüche wie: „Lass mich doch einfach machen! Die Lehrerin hat gesagt, ich darf Fehler machen“, oder „Du würdest das ja auch blöd finden, wenn ich dich jeden Tag verbessern würde!“. Erklären Sie Ihrem Kind dann, dass dieses Anschauen der erledigten Hausaufgaben Teil des „Vertrags“ ist – dafür Ihr Kind aber auch eine Belohnung erhält.</p>
<p><strong>5. Die Belohnung</strong><br />
Jedes Kind hat Herzenswünsche. Manche sind unangemessen, andere jedoch durchaus umsetzbar. Bittet Ihr Kind schon lange darum, eine bestimmte Kinderserie sehen zu dürfen? Dann belohnen Sie Ihr Kind mit einer Folge im Anschluss an die Hausaufgabenkontrolle. Oder will Ihr Kind unbedingt Übernachtungsbesuch einladen? Dann geben Sie sich einen Ruck und gönnen Sie Ihrem Kind den Spaß – auch wenn es für Sie extra Arbeit bedeutet. Zeigen Sie Ihrem Kind so, dass der „Hausaufgaben- Vertrag“ wirklich ein Geben und Nehmen ist und für beide Seiten Vorteile bietet.</p>
<p><em>Bildquelle: dmitrimaruta / Adobe Stock</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Dyskalkulie: So helfen Sie Ihrem Kind bei Rechenschwäche</title>
		<link>https://mentornachhilfe.de/dyskalkulie-so-helfen-sie-ihrem-kind-bei-rechenschwaeche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Ernst]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Apr 2019 16:27:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erziehungsratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Dyskalkulie]]></category>
		<category><![CDATA[Rechenschwäche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ihr Kind notiert Zahlen ungewollt spiegelverkehrt, verhaspelt sich bei den Nachkommastellen und versteht nicht, welche Zahl größer oder kleiner ist? Dann leidet Ihr Kind möglicherweise unter einer Rechenschwäche (Dyskalkulie). Diese Situation ist belastend – für alle Beteiligten: Das Kind fühlt sich als Versager. Die Eltern fragen sich hingegen verzweifelt, wie sie ihrem Kind das „Matheproblem“…</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ihr Kind notiert Zahlen ungewollt spiegelverkehrt, verhaspelt sich bei den Nachkommastellen und versteht nicht, welche Zahl größer oder kleiner ist? Dann leidet Ihr Kind möglicherweise unter einer Rechenschwäche <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dyskalkulie">(Dyskalkulie).</a> Diese Situation ist belastend – für alle Beteiligten: Das Kind fühlt sich als Versager. Die Eltern fragen sich hingegen verzweifelt, wie sie ihrem Kind das „Matheproblem“ nehmen können. Das MENTOR Nachhilfe-Institut beleuchtet die Hintergründe der Rechenschwäche und zeigt, wie Eltern konkret helfen können.</p>
<p><strong>Der erste Schritt: Die richtige Diagnose stellen</strong><br />
Bei einem Verdacht auf Rechenschwäche gilt: Sofort handeln! Je länger die Rechenschwäche unentdeckt bleibt, desto größer werden die Wissenslücken – und dementsprechend größer der Kampf mit weiterführendem Lernstoff. Kindern, die mit den grundsätzlichen Rechenregeln noch nicht zurechtkommen, haben keine Chance, im Unterricht mitzuhalten. Darum gibt es in einigen Bundesländern spezielle Fördermöglichkeiten für Kinder mit diagnostizierter Dyskalkulie.</p>
<p>Am besten nehmen Sie Kontakt zum Mathelehrer Ihres Kindes auf und schildern Ihre Vermutung. Gemeinsam mit dem Lehrer sollten Sie die nächsten Schritte abstimmen. Die Diagnose wird dann durch einen Kinderarzt oder Psychologen gestellt, den Sie zusätzlich zu Rate ziehen können. Erster Ansprechpartner sollte dennoch der Mathelehrer bleiben.</p>
<p>Der Bundesverband Legasthenie &amp; Dyskalkulie e.V. hat in seiner <a href="https://www.bvl-legasthenie.de/bundesverband/bvl-media.html">Mediathek</a> einen Informationsfilm zum Thema „Diagnose Dyskalkulie“ bereitgestellt – ein erster, hilfreicher Ansatzpunkt für Eltern, die sich mit dem Thema auseinandersetzen möchten. Der Verband bietet Eltern auch ein <a href="https://www.bvl-legasthenie.de/impressum.html">Beratungstelefon.</a></p>
<p><strong>Integrieren Sie das Rechnen in den Alltag</strong><br />
Lassen Sie das Rechnen ganz ohne Druck zur Normalität werden. Besonders förderlich ist es, kleine anschauliche Rechenbeispiele in den Alltag zu integrieren – vom gemeinsamen Äpfel-Abzählen im Supermarkt über den Kassensturz beim Taschengeld bis hin zur Berechnung der richtigen Menge beim Lieblings-Kochrezept.</p>
<p><strong>Stützen Sie Ihr Kind emotional</strong><br />
Kinder, die sich im Matheunterricht verloren fühlen, fürchten Versagensdruck sowie das Gelächter der Mitschüler. Dies führt unweigerlich zu noch geringerer Motivation und großer Ablehnung gegenüber dem Rechnen. Auch die Ermahnungen und schlechten Benotungen seitens der Lehrer können dazu beitragen, dass Kinder bei Mathematik „auf Durchzug“ stellen.<br />
Umso wichtiger ist es, dass Mama und Papa zu Hause dann nicht auch noch die Rolle von zwei „meckernden Lehrern“ übernehmen. Zeigen Sie, dass Sie Ihr Kind mit Gelassenheit, Zuversicht und Verständnis emotional unterstützen. Dadurch holen Sie sich Ihren Familienfrieden zurück, und Ihrem Kind fällt es leichter, die aktuelle Situation zu akzeptieren und ein gesundes Selbstvertrauen aufzubauen.</p>
<p><strong>Lassen Sie Ihr Kind gezielt üben</strong><br />
In unserem Nachhilfe-Institut stellen uns Eltern immer wieder die Frage, ob es Sinn macht, dass sie selbst mit ihrem Kind zu Hause Mathe üben. Die Antwort lautet: Ja, wenn die Rechenschwäche früh diagnostiziert wurde, die Wissenslücken recht klein sind und das Kind bereitwillig mit Mama oder Papa lernt. In diesem Fall tun Sie Folgendes: Schauen Sie sich die Fehler aus den letzten Hausaufgaben gemeinsam an. Versuchen Sie, die Schwächen zu identifizieren. Auf der Grundlage der regelmäßigen Fehler-Beobachtungen lässt sich dann im Idealfall ein Muster erkennen und gemeinsam ein maßgeschneiderter Lernplan erstellen, um gezielt gegen die Wissenslücken vorzugehen.</p>
<p>Erfahrungsgemäß wird das Eltern-Kind-Lernen oft jedoch zur Qual. Wenn die Dyskalkulie spät erkannt wurde, sehr große Wissenslücken herrschen und das Kind sich jedem Lernen daheim verweigert und „Mathe hasst“, macht es Sinn, dass Eltern sich zurückziehen und ihrem Kind einen professionellen Coach zur Seite stellen. Ein <a href="https://mentornachhilfe.de/nachhilfe-in-mathe/">Nachhilfelehrer</a> weiß, wie man mit der verzwickten Situation umgeht. Zudem kann er als neutraler Dritter eine andere Rolle einnehmen, als es die Eltern können – gänzlich frei von gefühltem Erwartungsdruck.</p>
<p><em>Bildquelle: gpointstudio / Adobe Stock </em></p>
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